Datenbank für Naturbeobachtungen

Für die Bedürfnisse des Naturschutzbundes (NABU) habe ich ein System entwickelt, um eigene Naturbeobachtungen im Internet zu veröffentlichen. Neben vogelkundlichen Beobachtungen sind auch Sichtungen von Insekten, Säugetieren, Pflanzen, Pilzen oder Reptilien erwünscht.

Die Eingabe wird von einem mehrstufigen Eingabe-Assistenten unterstützt. Um aussagekräftige Beobachtungen zu dokumentieren, sollten möglichst viele Parameter erfasst werden. Dazu gehören Angaben zu Verhalten, Lebensraum, Wetter, Temperatur, Niederschlag und Wind.

Über komfortable Such- und Sortierfunktionen können Beobachtungen gefiltert werden. Für die Weiterverarbeitung in Tabellenkalkulationen können Beobachtungen exportiert werden.

Schutz der Privatsphäre

Die E-Mail Adresse des Eintragenden wird nicht veröffentlicht, trotzdem können andere Benutzer über ein Formular Kontakt aufnehmen. Sei es um weitere Informationen zu erhalten oder Kommentare, Meinungen oder Berichtigungen zu übermitteln. Der Eintrager geht also kein Risiko ein unerwünschte Spam-Mails zu erhalten.

Bewährtes System

Seit Herbst 2002 nutzt die Kreisgruppe Uelzen des Naturschutzbundes (NABU) das System und hat in der Zwischenzeit über 28.000 Eintragungen gesammelt. Nach dem Prinzip Nutzer schreiben für Nutzer hat sich dort ein reger Austausch zwischen den Naturbeobachtern entwickelt.

Wichtiger Hinweis: Veröffentlichen Sie keine Meldungen mit genauen Ortsangaben zu sensiblen Beobachtungen. Sonst könnten ungebetene Gäste auf den Standort aufmerksam gemacht und geschützte Pflanzen oder Tiere gefährden werden! Dazu gehören Standorte von gefährdeten Pflanzen, Nester von Brutvögeln oder Wochenstuben bzw. Winterquartiere von Fledermäusen.

Solche Beobachtungen sollten direkt an die staatlichen Behörden (In Niedersachsen: Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) erfolgen. Diese Institution arbeitet als Fachbehörde des Niedersächsischen Umweltministeriums und ist auf ehrenamtliche Mitarbeit angewiesen.